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Konto- & Gehaltspfändung

Gläubiger versuchen auf verschiedenen Wegen an ihr Geld zu kommen. Oft benutzen Sie dabei auch Wege die nicht immer Astrein sind. So kommt es sehr häufig vor, dass bei einem Schuldner nicht nur das Konto gepfändet wurde, sondern auch das Gehalt beim Arbeitgeber. Sofern Sie nichts dagegen unternehmen werden Sie nun von den Drittschuldnern, also Ihrem Arbeitgeber und Ihrer Bank bis zur kleinsten Pfändungsgrenze gepfändet. Denn:

Das von Ihrem Arbeitgeber bereits durch die Gehaltspfändung gekürzte Gehalt landet auf Ihrem Konto, welches ja auch gepfändet wird. Dort wird das Gehalt nun bis auf den Pfändungsfreibetrag von der Bank weiter gepfändet, welcher vom Vollstreckungsgericht durch den Freigabebeschluss Festgesetzt wurde. (s. Pfändungstabelle)

Allerdings ist der Betrag, den Ihr Arbeitgeber an die Bank überweist bereits Pfandfrei und dürfte durch die Bank nicht erneut für den gleichen Gläubiger gepfändet werden. Das können Sie entweder mit einem Blankettbeschluss erreichen, (stellt das Vollstreckungsgericht auf Antrag aus) oder Sie beantragen durch das Vollstreckungsgericht der Bank aufzuerlegen, dass als Arbeitseinkommen bezeichnete Gehalt, welches vom Arbeitgeber auf das gepfändete Konto überwiesen wird, als Pfandfrei anzusehen.(§ 850 k ZPO)

Das hat in der Regel Erfolg. Hier ein Musterbrief dazu.

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