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Schulden-Pilot - Die Zwangsvollstreckung

Zwangsvollstreckung

Nach dem Mahnbescheid kommt, sofern kein Einspruch gegen den Mahnbescheid eingelegt wurde, der Vollstreckungsbescheid. Aus diesem kann der Gläubiger die Zwangsvollstreckung einleiten.

Wenn nun die Zwangsvollstreckung betrieben werden soll, müssen die Gläubiger über einen Vollstreckungstitel verfügen. Dabei wird in der Regel als Zwangsvollstreckungsmaßnahmen die Sachpfändung betrieben. Das bedeutet, dass der Gerichtsvollzieher, als Vollzugsbeamter , Wertgegenstände wie Schmuck, hochwertige elektronische Geräte, Münzen, Aktien Bargeld und so fort mitnehmen darf. Diese werden dann im Rahmen einer Versteigerung zu Geld gemacht. Sollte bei der  Zwangsvollstreckung keine Sachgegenstände gefunden werden, wird in der Regel die eidesstattliche Versicherung eingefordert. bei der der Schuldner das Vermögensverzeichnis ausfüllen und Unterschreiben muss. Aus diesem Vermögensverzeichnis kann der Gläubiger weitere Quellen erkennen und die Forderungspfändung mit Zugriff auf Lohn oder Gehalt, Sozialleistungen, Bankguthaben, Kontogutschrift usw. fort einleiten. Bei der Forderungspfändung werden die Forderungen die der Schuldner gegenüber dritten hat, gepfändet.

Vollstreckungsformen sind also die Sachpfändung, die eidesstattliche Versicherung und die Forderungspfändung. Das Justizministerium des Landes NRW hat dazu eine sehr informelle Broschüre herausgebracht. Den Link dazu finden Sie am Ende der Seite.

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