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Schulden-Pilot - Pfändungsfreigrenzen

Pfändungsfreigrenzen

für Arbeitseinkommen Die Tabelle

Was ein Schuldner am Ende des Monats von seinem Arbeitseinkommen nach einer Pfändung behalten darf und was an den Gläubiger abgeführt wird, ist geregelt im §850c ZPO. Auf diesen Paragrafen gehen wir an dieser Stelle nicht weiter ein, dazu später mehr. Laut Bekanntmachung vom 07.02.2007  (BGBl. I S. 64) verbleiben die Pfändungsfreigrenzen über den 30. Juni 2007 hinaus bis zum 30. Juni 2009 unverändert. Somit gelten seit dem 01.07.2005 unveränderte Beträge.

Die Tabelle ist aufgeteilt. Zum einen nach dem Einkommen (täglich, wöchentlich oder monatlich) und nach der Anzahl der Personen, welchen der Schuldner unterhaltspflichtig ist. Gemeint ist das Nettoeinkommen des Schuldners. Der unpfändbare Grundbetrag liegt bei 985,15 Euro für Schuldner, welcher keiner Unterhaltspflicht nachkommen muss.

Wird jedoch aus einer Unterhaltspflicht heraus gepfändet, gelten andere Regelungen. Der Schuldner, der seine Unterhaltspflicht nicht erfüllt, muss im Fall der Zwangsvollstreckung gegebenenfalls mit deutlich weniger auskommen

Beratungsmöglichkeiten
Wer mit seiner Situation nicht klar kommt, kann sich bei einem Rechtsanwalt Hilfe holen. Vorher sollte geprüft werden ob eine Rechtsschutzversicherung besteht, welche das auch übernimmt. Sollte das nicht der Fall sein, besteht aber auch die Möglichkeit, Beratungshilfe bei den örtlichen Amtsgerichten in Anspruch zu nehmen. Die Bedürftigkeit prüft das Amtsgericht. Einen Antrag finden Sie hier Weitere Anlaufstellen bieten die Schuldnerberatungsstellen zahlreicher karitativer Einrichtungen
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